Eine friedliche Welt beginnt mit friedlichen Menschen – neue Denkansätze von zwei herausragenden Persönlichkeiten.
Der Friedensnobelpreisträger Joseph Rotblat widmete sein Leben dem Kampf gegen die atomare Bedrohung. Zunächst arbeitete er während des Zweiten Weltkriegs am Bau der Atombombe mit – bis er aus Gewissensgründen ausstieg. Von da an engagierte er sich unermüdlich für die atomare Abrüstung.
In dem 2005 geführten Gespräch mit Daisaku Ikeda, einem der wichtigsten buddhistischen Lehrer, erklärt er seine Beweggründe und verdeutlicht die Notwendigkeit persönlichen Engagements und einer neuen Menschlichkeit, für die jeder Einzelne aktiv etwas tun kann.
Klappentext
Zwei Männer – eine Vision: Joseph Rotblat und Daisaku Ikeda glauben an die Möglichkeit, eine Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg zu schaffen. Diese Überzeugung wurde beiden zur Maxime ihrer Handlungen und sie war und ist die Motivation, die hinter ihrem beispiellosen Einsatz für das Überleben der M
... mehrenschheit steht.
Im Sommer 2005 unterhielt sich der Nuklearphysiker Joseph Rotblat mit dem buddhistischen Lehrer und Friedenskämpfer Daisaku Ikeda: über Gewissensentscheidungen, die Übernahme von Verantwortung und seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Wir erfahren, wie aus einem erfolgreichen Forscher, der am Bau der Atombombe mitwirkte, ein Mensch wurde, der unermüdlich für den ethischen Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und die atomare Abrüstung eintrat – und das mit Erfolg: 1995 erhielt Joseph Rotblat stellvertretend für die Pugwash-Bewegung den Friedensnobelpreis.