Der Neoliberalismus wurde zu einer unehrlichen Erscheinungsform der Marktwirtschaft und zu einem bösen Zerrbild des Liberalismus. Er führt die Nationen nicht in den Wohlstand, sondern ins Elend. Seine Manipulationen und Tricks lassen die Völker in Abhängigkeit, Erniedrigung, Entwurzelung und Elend versinken. Einziger Nutznießer ist die betrügerische Pseudoelite eines verlogenen und unersättlichen Gangsterkapitalismus.
Klappentext
Gedanken, Ideen, Vorstellungen und Begriffe sind keine nebensächlichen Spielereien. Vielmehr wirken sie sich höchst konkret aus und gestalten sehr intensiv die reale Welt mit. Verdrehte, geheuchelte oder auch schlicht falsche Auffassungen sind niemals in der Lage, wahre Anschauungen, ehrliche Zustän
... mehrde oder gar bessere Realitäten hervorzurufen.
So kann ein gieriger Egoismus auch ökonomisch kaum in einen gemeinnützigen Altruismus übergehen. Demokratie hin oder her, was bleibt ist das „eherne Gesetz der Oligarchie”. Menschenrechte können auf keinem Rechtspositivismus aufbauen. Auch die Globalisierung breicht nicht wie eine höhere Naturgewalt über uns herein und „passiert” nicht einfach, sondern wird zu einem guten Teil bewusst gemacht, von Interessen bestimmt und zum Instrument eines weltumspannenden Imperialismus. Der Neoliberalismus wird so zu einer unehrlichen Entartungserscheinung der Marktwirtschaft und einem bösen Zerrbild des Liberalismus.
Erst vergleichbare soziale und ökologische Produktionsbedingungen würden nachhaltig zu einem höheren Lebensstandard in der Dritten Welt führen. Ohne sie sinkt durch Freihandel langsam, aber sicher der Lebensstandard der Ersten Welt. Geldmengenvermehrung ohne die geringste realwirtschaftliche Deckung zerrütteten die Weltwirtschaft. Wer Demokratie, Freiheit und Menschenrechte manipuliert, nimmt diese hohen Werte nicht ernst, betrügt die Öffentlichkeit und schafft sich als pseudoelitäre politische Klasse neofeudale Klientenstrukturen. Von der nivellierenden Globalisierung und kulturellen Gleichschaltung profitiert alleine ein nimmersatter Turbokapitalismus, während die Völker in Abhängigkeit, Erniedrigung, Entwurzelung und Elend versinken.
Durch den unermüdlichen Gebrauch von zwar gebetsmühlenartig wiederholten, aber innerlich nicht stimmenden und oft sogar ihr genaues Gegenteil bedeutenden Begriffen wird keine Schwierigkeit bewältigt und jede Krise nur verschärft. Der Missbrauch bringt sogar die noch unverfälschten Ausgangsanliegen in Misskredit. Mit falschen Mitteln gelangt man zu keinen brauchbaren Problemlösungen und korrekten Resultaten. Dies zu durchschauen und die Begrifflichkeiten wieder richtig zu stellen, ist das Anliegen des Autors.