Im Zentrum des Nahostkonflikts stehen acht Länder: Israel, Saudi-Arabien, Libanon, Syrien, Jordanien, Irak, Iran und die Palästinensergebiete, deren Regierungen auf verschiedene Weise den Friedensprozess blockieren. Oder haben radikalislamisch orientierte Kampforganisationen wie Hisbollah und Hamas bereits die reale Macht übernommen?
Nahostexperte Gerhard Konzelmann erläutert die Konkurrenzsituation zwischen den Ländern und Gruppierungen und gibt eine kritische Beurteilung der Kräfteverhältnisse im Nahen Osten. Er zeigt die Ursachen für die Konflikte auf und macht die komplexe Situation für uns verstehbar.
Klappentext
Fast täglich macht der Nahostkonflikt Schlagzeilen: Zwischen der radikalislamischen Hamas und der säkularen Fatah in Palästina herrscht Bürgerkrieg. Anschläge, blutige Kämpfe und Selbstmordattentate, Krieg und Flüchtlingselend lassen die Region nicht zur Ruhe kommen. Gibt es noch eine Chance für den
... mehr Frieden? Im Zentrum des Nahostkonflikts stehen acht Länder: Israel, Saudi-Arabien, Libanon, Syrien, Jordanien, Irak, Iran und die Palästinensergebiete mit jeweils eigenen Motivationen und Interessen. Dazu kommt der Einfluss religiöser Gebietsansprüche und Machtinteressen, der in dieser Region auf jahrhundertealten Traditionen beruht.
So kämpft Israel für das Zweistaatenmodell; die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) würde Israel anerkennen, wenn die Palästinenser einen eigenen Staat bekämen. Doch Schiiten und Sunniten, die sich innerhalb Iraks seit Jahren bekämpfen, halten im Falle der palästinensischen Hamas (Sunniten) und der libanesischen Hisbolla (Schiiten) zusammen und bekämpfen gemeinsam Israel. Der Iran provoziert den Westen mit seiner Atompolitik und unterstützt die Kampforganisationen Hamas und Hisbollah mit Waffen und Geld. Der Irak kommt seit Jahren nicht zur Ruhe. Saudi-Arabien fürchtet die Verbindung von Hamas und Teheran und glaubte, mit einer Milliarde Dollar den Frieden zwischen Hamas und PLO „kaufen” zu können.
Nahostexperte Gerhard Konzelmann informiert kenntnisreich über Geschichte und Gegenwart dieser Konfliktregion. Er erklärt Hintergründe, erläutert die Kräfteverhältnisse der Länder und der rivalisierenden Organisationen und zeigt die Hindernisse für den Friedensprozess auf.