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Equilibrismus

Equilibrismus

Neue Konzepte statt Reformen für eine Welt im Gleichgewicht. Mit einem Geleitwort von Peter Ustinov und einem Vorwort von Daniel Goeudevert

2005, 1. Auflage, 336 Seiten
ISBN: 3-85436-370-2
ISBN: 978-3-85436-370-5
22,90 EUR D / 22,90 EUR A / 40,10 CHF (UVP)
Signum
Dieses Buch weist dem Menschen wieder seinen Platz zu inmitten des Lebens, dessen Teil er ist und von dem er abhängt

"Im vorliegenden Band werden Vorschläge zusammengetragen, die zu einer verbesserten Lage alles Lebendigen auf dieser Erde beitragen könnten. Grundlage ist ein völlig neues sozioökologisches Wirtschaftssystem, auf dem aufbauend ein veränderter Umgang mit der Natur sowie unter uns Menschen möglich werden könnte."
Daniel Goeudevert

"Das Konzept des Equilibrismus strebt nach einem Ausgleich zwischen Ökologie, Ökonomie, Politik, Sozialem und Kulturellem. In einer Zeit, in der das ausschließlich ökonomische Denken um sich greift und die Wirtschaft auf globaler Ebene omnipotent wird, ist dieses Ziel dringlicher denn je."
Sir Peter Ustinov

"Wir können Probleme nicht mit den Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben."
Albert Einstein


Der Equilibrismus ("Gleichgewicht") will fehlerhafte Systeme nicht "reformieren", sondern durch Rückbesinnung auf die Grundfrage neue Modelle entwickeln. Das gilt vor allem für unsere Wirtschaftsordnung, in deren Gefolge aber auch für Politik, Ökologie, Kultur und Sozialwesen. Dabei ist dem Equilibrismus immer die Gesamtschau wichtig, die alle Folgen unserer Aktivität berücksichtigt. Im Gegensatz zur heute vorherrschenden anthropozentrischen Sichtweise erkennt das sozioökologische Wirtschaftskonzept des Equilibrismus die Regeln und Kreislaufgesetze der Natur an und sieht den Menschen als einen Teil der Natur.

Die Autoren zeigen zunächst den Widerspruch auf zwischen unseren guten Intentionen und den teilweise deprimierenden Ergebnissen unserer Bemühungen auf. Hauptsächlich geht es ihnen jedoch um die Präsentation von bereits heute existierenden möglichen Alternativen. Hier überraschen sie immer wieder durch ihre unorthodoxen Sichtweisen, mit denen sie den Leser neue Zusammenhänge erkennen lassen. Da Erkenntnis erfahrungsgemäß nicht ausreicht, entwirft dieses Buch auch ein Praxismodell zur Umsetzung der vorgeschlagenen gerechteren und zukunftsfähigeren Alternativen. Dieses ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass es im Kleinen beginnt und von unten nach oben wächst.

Ziel der hier gezeigten Vision ist eine Welt, in der jeder Mensch seinen Anteil hat, der ihm ein selbstbestimmtes Leben in Frieden ermöglicht; eine Welt, in der auch Platz für alles Lebendige ist. Dieses Buch will eine Expertise für Nicht-Fachleute sein, aus der Erkenntnis heraus, dass der "mündige Bürger" nur mitdenken und mitreden kann, wenn er in die Lage versetzt wird, schwierige Zusammenhänge in seiner Alltagssprache zu erfassen. Denn es möchte nicht nur informieren, sondern auch aktivieren!