Grausamer Naziterror
Die Diagnose lautete: „Angeborener Schwachsinn“. Das war Annas Todesurteil, 1940 wurde sie in der Gaskammer von Grafeneck im Sinne der Rassen- und Erbhygiene vernichtet.
Ihre Familie löschte die Erinnerung an sie aus – bis ihre Nichte Sigrid Falkenstein nachzuforschen begann. Einfühlsam zeichnet sie Annas tragischen Lebensweg nach und macht dabei gemeinsam mit dem Psychiater Frank Schneider bewusst: Annas Schicksal steht exemplarisch für ein grauenvolles Verbrechen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, den Massenmord an Hunderttausenden psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen.
Annas Spuren
Ein Opfer der NS-»Euthanasie«. Unter Mitarbeit von Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
1. Auflage 2012, 192 Seiten, mit 25 Fotos und Abb.
ISBN: 978-3-7766-2693-3
17,99 EUR* D / 18,50 EUR* A / 27,90 CHF* (UVP)
Herbig
Klappentext
Per Zufall stößt sie auf ein Familiengeheimnis: Anna war geistig behindert; die Nazis vollstreckten an ihr 1940 den »Gnadentod« in der Gaskammer von Grafeneck.Als Sigrid Falkenstein den Namen ihrer Tante auf einer Tötungsliste im Internet findet, macht sie sich auf die Suche nach Annas Spure... mehr
