Das unbewusste Lernen ist das beste Lernen durch eine optimale Lernhaltung:
- Indem man sich leer und frei macht
- Indem man neugierig ist und sich diese Haltung bewahrt
- Indem man zuschaut, beobachtet, wahrnimmt
- Indem man aktiv zuhört
- Indem man sich sstellt, als ob man nicht weiß
- Indem man viele Fragen stellt
- ... und diesen Zustand nutzt, um die Erkenntnisse, wie die Welt funktioniert, in sich hineinfließen zu lassen
Dieser Zustand hat auch mit einer Demutshaltung zu tun: „Ich weiß, dass ich nichts weiß” (Sokrates). Im umgekehrten Zuständ wird das Strömen von zusätzlichem Wissen blockiert.
Klappentext
„Also lautet der Beschluß, daß der Mensch was lernen muß”, schrieb Wilhelm Busch seinen Zeitgenossen ins Stammbuch. Eine zeitlose Wahrheit, eine Lebensphilosophie. Für das ganze Leben, mit wechselnden Schauplätzen. In der Schule wird gelernt durch Zuhören und Fragen. Warum sollte es in der Erwachsen
... mehrenwelt anders sein? Das Umfeld mag komplexer und vielschichtiger sein, am Prinzip ändert sich nichts. Klug werden wir nicht durch eigene Erfahrung, sondern durch die Erfahrungen anderer, durch Schauen und Zuhören. Das Rat muss nicht immer wieder neu erfunden werden.
„Es lernt der Mensch, solang er lebt” ist kein Bonmot, sondern ist Grundsatz, ein Prinzip dafür, dass der Mensch sich entwickelt und immerfort verbessert. Voraussetzung dafür ist die Akzeptanz der zumindest relativen Unvollkommenheit. Wer sich auf seinen Stärken ausruht, sich damit zufrieden gibt, setzt sich selbst dem Stillstand aus. Der richtige Weg ist es, authentisch zu sein, zu dem zu stehen, was man weiß, aber auch zu dem, was man nicht weiß. Das, Nichtwissen auch offen zuzugeben, und zu fragen, denn wer fragt, der führt! Auf die Dauer erfolgreich ist nicht jener, der seine Stärken stärkt und sich um seine Schwächen nicht kümmert, sondern jener, der seine Schwächen in Stärken verwandelt.