Karl Marx begegnet uns in den Namen von Straßen und Plätzen, besonders markant in Monumenten, die allesamt den Umsturz überdauert haben. Ist die fast religiöse Verehrung, die seiner Person - stellvertretend für ein imposantes Ideengebäude - zuteil wird, gerechtfertigt? Wer war Marx wirklich? Dürfen wir es widerspruchslos hinnehmen, dass ein anbetungswürdiger, aber wirklichkeitsfeindlicher Mythos ihn nach wie vor zur geistigen Elite zählt?
Nach 10-jähriger Forschungsarbeit enthüllt der Autor, dass Marx und seine Ideologen vertuscht und gefälscht haben. Auch die Namen jener werden schonungslos genannt, die am Marxmonument mitbauten, vor dem sich Stalinisten ebenso wie verblendete Demokraten verneigen.
"[Löw] kratzt an dieser Legende und scheut sich auch nicht, Roß und Reiter zu nennen."
Der Tagesspiegel
"Löw [hat] etwas richtiges gesehen, (...) daß nämlich tatsächlich bestimmte Aspekte des Marx`schen Denkens im Mainstream der einschlägigen Literatur geglättet oder aber als unbedeutend an den Rand geschoben worden sind."
Süddeutsche Zeitung
"Konrad Löw [erweist sich] als exzellenter Kenner Marx`scher Schriften (...). Löw weist nach, daß vieles, was Marx zugeschrieben wird, in Wirklichkeit gar nicht mit ihm in Verbindung steht."
Die Welt
