Seit sich Aserbaidschan 1991 aus dem Joch der Sowjetunion befreien konnte, steht dieses an Natur- und Kulturschätzen so reiche Land im Mittelpunkt geopolitischer Betrachtungen. So könnte die jetzt errichtete gigantische Erdölleitung, die von Aserbaidschan unter Umgehung Armeniens und Russlands in den Westen führt, zur Lebensader für Europa werden. Der Name aserbaidschan bedeutet nichts anderes als »Feuerland«.
Das Land, in dem heute die Gasfackeln rund um die unübersehbaren Ölfelder Tag und Nacht brennen, war bereits im Altertum ein Hort der Feueranbeter aus der Religion Zarathustras, der aus dieser Region stammt. Erich Feigls Buch bringt dem Leser viele überraschende Informationen und ist zugleich ein engagiertes Plädoyer für einen objektiven Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Teiles unserer Welt, über den informiert zu sein heute unerlässlich ist.
