"Jeder möchte ein Sieger sein, aber kaum einer ahnt, dass jeder Sieg schon die Niederlage in sich birgt." Mit solchen Merksätzen provoziert Josef Kirschner nicht zum ersten Mal seine Leser.
In seinem Millionen-Bestseller "Die Kunst, ein Egoist zu sein" war es die Erkenntnis: "Wir sind alle Egoisten. Aber nur wenige haben den Mut, das Beste für sich daraus zu machen." In "So siegt man, ohne zu kämpfen" lässt der Erfolgsautor keine Zweifel darüber offen, dass der wahre Sieg im Leben nur darin bestehen kann, sich selbst zu besiegen.
"Wer wirklich gut ist", behauptet Kirschner, "braucht niemanden, der es ihm ständig neu bestätigt. Er hat es auch nicht nötig, andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen."
Wer wirklich gut ist, braucht also nicht mehr mit Zähnen und Krallen um seine Anerkennung zu kämpfen. Und wenn er angegriffen wird, lässt er den Gegner - wie es Kirschner rät - sich mit seiner eigenen Aggressivität selbst besiegen.
