Medienzirkus und Medaillen: Der erfolgreiche Sportler schildert, welchen Einsatz und auch welche Opfer der Spitzensport fordert.
Er ist der erfolgreichste deutsche Leichtathlet. Lars Riedel blickt auf eine Traumkarriere als Leistungssportler zurück. Durch alle Höhen und Tiefen in 20 Jahren an der Weltspitze hat ihn die olympische Idee getragen. Doch im Spitzensport gelten eigene Gesetze, die sportliche Realität ist oft eine andere. Lars Riedel setzt sich kritisch mit der Rolle von Funktionären, Medien und Sponsoren auseinander, spricht über Leistungsdruck, Verletzungen und Doping. Er blickt zurück auf sein Leben für den Sport und verrät die Quellen seiner Motivation und inneren Kraft.
„Ich möchte nichts missen. Keinen Muskelkater, keinen Wurf, keine der vielen durchwachten Nächte, keinen Sieg und noch weniger die Niederlagen. Aus Niederlagen habe ich am meisten gelernt. Nicht missen möchte ich den Weitblick und den Durchblick. Das Lachen und das Sich-Ärgern. Nicht missen die Erfahrungen mit meinen Gegnern, ihren Respekt, ihre Offenheit. Nicht die Schmerzen, meine eigentlichen Wegbereiter zum Erfolg. Sie haben mir zum einen meine Grenzen und zum anderen neue Wege aufgezeigt. Nicht missen möchte ich die Trauer, die ich empfinde, weil nun alles vorbei ist. Zeigt mit doch die Trauer, dass es sich gelohnt hat.”
Klappentext
Er ist der erfolgreichste deutsche Leichtathlet. Lars Riedel blickt auf eine Traumkarriere als Leistungssportler zurück. Geboren 1967, war er bis zur Wende Spitzensportler im Leistungskader der DDR. Er berichtet von den Anfängen im Turnverein von Thurm bei Zwickau und von der Zeit im Sportinternat.
... mehrMit dem Ende der DDR entfielen die staatliche Förderung und das Management durch seinen Trainer. Bereits 1990, entdeckt durch Bundestrainer Karl-Heinz Steinmetz, gelang ihm der Wiedereinstieg in den Spitzensport.
In den 1990er-Jahren wurde der Modellathlet zu einer der dominierenden Größen der deutschen Leichathletik: Er war elfmal Deutscher Meister im Diskurswerfen, fünfmal Weltmeister, 1998 wurde er Europameister. 1996 gewann er die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Atlanta, 2000 Olympia-Silber in Sydney.
Doch musste er auch die Kehrseite der Medaillen kennenlernen: den Umgang mit falschen Freunden, Sportzirkus und Medienrummel. Denn im Spitzensport gelten eigene Gesetze, die sportliche Realität ist oft eine andere. Lars Riedel setzt sich kritisch mit der Rolle von Funktionären, Medien und Sponsoren auseinander, spricht über Leistungsdruck, Verletzungen und Doping. Der erfolgreiche Sportler schildert, welchen Einsatz und auch welche Opfer der Spitzensport von ihm forderte.
Durch alle Höhen und Tiefen in 20 Jahren an der Weltspitze hat ihn die olympische Idee getragen. Lars Riedel erzählt von seinen Erfolgen wie von seinen Niederlagen und was er aus ihnen lernte, von Euphorie und Niedergeschlagenheit, von Verletzungen und Selbstzweifeln - und er verrät die Quellen seiner Motivation und inneren Kraft.
Dieses Buch schrieb Lars Riedel zusammen mit Edwin Klein. Der mehrfache deutsche Hammerwurfmeister und Olympiateilnehmer arbeitete nach seiner Sportkarriere als Gymnasiallehrer. Er hat bisher 20 Bücher zu hochbrisanten politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Themen veröffentlicht und ist erfolgreicher Thrillerautor.