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Der Fels

Der Fels

Johannes Paul II.

2005, 3. Auflage, 224 Seiten
ISBN: 978-3-7844-2917-5
9,95 EUR D / 10,25 EUR A / 18,90 CHF (UVP)
LangenMüller
Der "Jahrhundertpapst" und seine Wirkung: Kein Papst der Neuzeit kommt ihm gleich, was die Dramatik seines Lebens, die Größe seines Papsttums betrifft. Als Hirte über eine Milliarde Katholiken hatte er den Zwergstaat Vatikan in eine moralische Weltmacht verwandelt. Der Autor untersucht Leben, Weltbild und Wirkung Johannes Pauls II.: Woher schöpft er seine unbeirrbare Überzeugungskraft? Wohin will er seine Kirche führen?

Vor 25 Jahren wurde Karol Wojtyla zum Papst gewählt - als erster Nichtitaliener seit 455 Jahren, als erster Slawe überhaupt, als erster Kirchenmann aus einem kommunistischen Land bestieg er den Stuhl Petri. Mit seinem kraftvollen und weltoffenen Auftreten begeisterte er die Menschen. Doch bald wurde dieses Bild von einem zweiten überschattet: dem des unnachgiebigen Hierarchen und Dogmatikers im Vatikan. Um die wirkliche Bedeutung dieses Pontifikats zu beurteilen, muss man zurück zu den Ursprüngen, die Wojtylas Persönlichkeit prägten: die Herkunft aus Polen, die Nähe zum Judentum, die Liebe zu Literatur und Theater, das Erlebnis von Krieg, Terror und Besatzung, das Ringen um ein "Leben in Wahrheit" inmitten eines totalitären Systems, sein Geschichtsbewusstsein, seine Philosophie des Menschen - alles Merkmale, die ihn aus der Reihe seiner Vorgänger hervorheben. Als junger Bischof nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil teil, das seinen Blick über den polnischen Horizont hinaus auf die Weltkirche lenkte. Karol Wojtyla hatte keine Chance jemals Papst zu werden. Wenn er es dennoch geworden ist, hängt das mit seiner Ausstrahlung zusammen, jenem unerschütterlichen Glauben an die eigene Mission - berufen zu sein, "die Kirche ins dritte Jahrtausend zu führen."

Pressestimmen

"Doch die Lektüre lohnt sich. [...] Der Respekt des Journalisten für den Gegenstand seiner Recherche ist in jedem Kapitel zu spüren. Er will zuallererst eins: den Menschen verstehen, über den er schreibt. [...] das macht das Buch zu einem verlässlichen Begleiter durch das Leben des Karol Wojtyla."

Frankfurter Rundschau