„Kindheit war schon immer ein gefährlicher Ort, selten verlässt ihn jemand unbeschadet.”
Wenn Katharina Ohana als Kind von der Schule heimkam, „roch es manchmal nach Essen, manchmal nach Ärger und manchmal nach Depression, denn die Familie wurde von einem schrecklichen Drachen beherrscht, der meistens in einer Höhle schlief und von Zeit zu Zeit anfing, sein Unwesen zu treiben.” Mit großer Sprachkraft und eindrucksvollen Bildern beschreibt sie die Befreiung von den Traumata ihrer Familie. Ihr beeindruckendes Fazit lautet: „Es geht nicht um die Frage der Schuld, sondern vielmehr um tiefes Verstehen und die Verantwortung für das eigene Leben.”
Ich, Rabentochter
2. Auflage 2006, 184 Seiten
ISBN: 978-3-485-01085-6
17,90 EUR D / 18,40 EUR A / 31,70 CHF (UVP)
nymphenburger
Pressestimmen
„Katharina Ohana hat nach mehreren hundert Therapiestunden aufgeschrieben, was es bedeutet, wenn einer aus der Familie depressiv ist und dadurch die ganze Familie krank macht.”Der Spiegel
