„Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe”
Letzte Gespräche und Begegnungen. Mit einem Vorwort von Elfriede Jelinek
Interviews mit Helmut Berger, Ingmar Bergman, Luc Bondy, Dolly Buster, Julia Fischer, Günter Grass, Peter Handke, Michel Houellebecq, Elfriede Jelinek, Karl Lagerfeld, Jonathan Littell, Gerta Müller, Marcel Reich-Ranicki, Gerhard Richter, Leni Riefenstahl, Salman Rushdie, Christoph Schlingensief, Toni Schumacher, Hanna Schygulla, Günter Wallraff.
Klappentext
Er war der Jäger des verlorenen Sinns, ein begnadeter Gesprächskünstler und literarischer Stilist. So wie er fragte niemand, und deshalb bekam er auch Antworten wie kein anderer. "Ich verlange in einem Interview alles von mir", sagte André Müller, der Autor und Journalist. Mit seiner direkten Art, n... mehr
Pressestimmen
„Die natürliche Geltungssucht der Schauspieler, Regisseure und Schriftsteller fand die ideale Prallwand bei diesem Reporter, (...) der dann Interviews führte, die keine Interviews waren, sich nicht um das neue Buch, die neue Platte, die neueste Buhlschaft und den anderen handelsüblichen Quatsch drehten, sondern herzausschüttende und tiefwahrhaftige Gespräche waren.”Süddeutsche Zeitung
„André Müller war kein Journalist, sondern ein Künstler, und seine berühmten Interviews hatten mit dem was tagaus, tagein als Routine des Fragens und Antwortens abläuft, wenig zu tun. (...) Immer ging es um das Letzte, um alles, und manchmal hatte es den Anschein, als wäre der Interviewer Beichtvater und Inquisitor zugleich.“
Die ZEIT
„Sie sagen Dinge, die Menschen, mit denen André Müller redet, die sie noch nie zuvor gesagt haben. Manche haben sie vorher noch nicht einmal gedacht.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„André Müller machte Gespräche zu Redekunststücken. Zu Literatur. Feinde machte er sich auch. Egal. Hauptsache, er war ganz in den Menschen drinnen. So geht das. So hat man was von Interviews.”
Kurier (A)
„Der Anti-Eckermann der deutschen Interviewkultur hieß André Müller - und wenn die besten Paris-Review-Interviews klammheimliche Romandialoge sind, sind die Interviews, die der im April verstorbene Müller für die Zeit, den Stern oder den Spiegel führte, Tragödien - erbitterte Rededuelle auf offener Bühne.“
Die Welt
„André Müller war weniger ein Scharfrichter menschlicher Unzulänglichkeiten als einer, der unser Streben und Scheitern – auch sein eigenes – als wunderliche Comédie humaine begriff.“
Tages-Anzeiger (CH)
„Wen der Journalist André Müller zum Interview traf, der hatte damit zu rechnen, mit sich selbst konfrontiert zu werden und über sich nachdenken zu müssen."
Vogue
„In diesem Band mit ‚letzten Gesprächen und Begegnungen‘ wird der kürzlich verstorbene Starinterviewer André Müller noch einmal lebendig. Unersetzlich.“
GQ
„Für André Müller, so zeigt dieser wunderbare Band, war das Fragen eine besondere, eine durch und durch künstlerische Profession. Nie ging es ihm um das Entlocken oberflächlicher Bekenntnisse, nie um entspannten Smalltalk. Stets ging es um absolute Wahrhaftigkeit, es ging um alles."
Fuldaer Zeitung
