Er hat sich als "kuppler und zuhälter von worten verstanden", "med ana shwoazzn dintn" die düstere Seite der Wiener Gemütlichkeit beschrieben und vergessene Barockdichter ans Licht geholt. H.C. Artmann war eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Der virtuose Sprachakrobat, individualistische Exzentriker und schelmische Provokateur des "Bildungsbürgertums" ist am 4.12.2000 im Alter von 79 Jahren in Wien an Herzversagen gestorben.
H.C. Artmann stand Kurt Hofmann über Jahre hinweg in vielen nächtelangen Interviews zur Verfügung. Das Ergebnis war ein Rohmanuskript mit einem Umfang von über 1000 Seiten. Das ausgewählte Material, das nur Originalaussagen enthält - ergänzt mit Werkausschnitten und seltenen Fotos - ist das autobiografische Vermächtnis des "Kurfürstlichen Sylbenstechers".
H.C.Artmann - ich bin abenteurer und nicht dichter
Aus Gesprächen mit Kurt Hofmann
2001, 1. Auflage, 248 Seiten geb. mit SU
ISBN: 3-85002-465-2
ISBN: 978-3-85002-465-5
25,60 EUR D / 25,60 EUR A / 44,80 CHF (UVP)
Amalthea
Pressestimmen
"Nach ihm kommt keiner mehr"Die Welt
"H.C. Artmann ist ein Kosmopolit des Geistes, ein Flaneur durch die entlegensten und kostbarsten Gefilde der Literatur."
Salzburger Nachrichten
"Durch ihn geht alle europäische Poesie hindurch wie durch keinen anderen Autor deutscher Zunge nach 1945."
Süddeutsche Zeitung
"H.C. Artmann zu lesen ist vergnüglich. Und das will etwas heißen. Er spielt wie kaum ein anderer in allen Tonarten auf der Klaviatur der poetischen Sprache."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
