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Lieben und Sterben in der Provence

Lieben und Sterben in der Provence

Die Geschichte der Alexandra Cordes. Mit 22 Abbildungen aus dem Archiv des Autors

2005, 1. Auflage, 304 Seiten
ISBN: 3-7844-3018-X
ISBN: 978-3-7844-3018-8
19,90 EUR D / 20,50 EUR A / 34,90 CHF (UVP)
LangenMüller

Alexandra Cordes lebte ein Leben wie im Märchen: zusammen mit ihrem Mann genoss sie die sinnlichen Freuden der Provence und sonnte sich in ihrem Ruhm als Bestsellerautorin. Doch an einem Herbsttag des Jahres 1986 erschoss ihr Mann erst sie, dann sich selbst... Die Hintergründe einer Tragödie, aufgezeichnet von Erich Schaake, dem Bruder von Alexandra Cordes. Eine Suche nach der Wahrheit, so spannend und abgründig wie ein Thriller:

Alexandra Cordes war Mitte der Achzigerjahre auf dem Höhepunkt ihrer schriftstellerischen Laufbahn. Ihre Romane stürmten regelmäßig die Bestsellerlisten, Millionen Exemplare gingen über den Ladentisch. Auch ihr Mann, der Schriftsteller Michael Horbach, galt als erfolgreicher, wenn auch unbequemer Autor, der die Gesellschaft der Nachkriegszeit kritisch beleuchtete. Erich Schaake hatte Zugang zu Alexandra Cordes` Tagebüchern, privaten Briefen und Fotos, erlebte bei seiner Reise in die Vergangenheit die Geschichte seiner Familie und das Leben seiner Schwester noch einmal. Er zeichnet ihren schriftstellerischen Aufstieg nach, ihre bedingungslose Liebe zu Michael Horbach, die Reisen nach Afrika und Asien, die süßen Erfolge und bitteren Niederlagen und versucht, eine Antwort auf die Frage zu erhalten: Warum?


"Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Das neue Buch von Erich Schaake belegt diese These eindrucksvoll. Packend bis zum letzten Kapitel erleben wir hier die leidenschaftliche aber in ihrer Konsequenz auch fatale Liebesbeziehung von zwei ungewöhnlichen Schriftstellertemperamenten. Außerdem erfährt der Leser detailreiche Hintergründe über das Bonner Journalistenmilieu und die Höhen und Tiefen der Schriftstellerei . So entsteht ein einzigartiges Psychogramm, das sich bis zu den späten Jahren in der Provence entwickelt, dem Ort des tragischen Endes. Dessen Bewertung überlässt der Autor dem Leser selbst. Eine seltene Qualität.
Absolut lesenswert."
Peter Jakobs (WDR Köln)

"Ein bewegendes Werk."
Express

"In 23 Kapitel, mit 22 Abbildungen versehen, schildert der Autor das Leben seiner Schwester, die mit bürgerlichem Namen Ursula Horbach, geborene Schaake hieß. Eine Biographie - gesehen aus brüderlicher Nähe."
Bonner Rundschau

"Schaake konnte sich auf Alexandra Cordes Tagebuch stützen. Das vermittelt eine große Authentizität (...) habe das Buch in einem Ritt gelesen, weil die Geschichte selber hochinteressant ist, die selbstbewusste erfolgreiche Frau, die sich jedoch in ihrer Liebe in eine Abhängigkeit begibt, die rational nicht nachvollziehbar ist, aber gerade in unserer pragmatischen Zeit durch ihre Irrationalität fasziniert. Was mich jedoch besonders nachdenklich gemacht hat, ist die Tatsache, dass man dazu neigt, die bunte Glitzerwelt nur in ihrem Oberflächenglanz wahrzunehmen und auch zu sehr ironisch zu kommentieren. Dass die Protagonisten in diesem Milieu jedoch häufig unter fast explosivem Druck arbeiten, dabei zwischen Hosianna und ""kreuzigt"" leben, wird einem erst dann bewusst, wenn sich Geschichten so dramatisch vollenden wie die von Alexandra Cordes und ihrem Mann. Auch hinter Geschichten, die vielleicht nur wenige Tage in den bunten Blättern hochgepusht werden, steckt ein schmerzhaftes, echtes Leben ."
Astrid Kuhlmey (Deutschlandradio Kultur)

"Ein authentischer Fall, spannend wie ein Kriminalroman"
Frau von Heute