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Senkrecht gegen die Zeit

Senkrecht gegen die Zeit

Die Eroberung des Unsichtbaren

5. Auflage 2006, 280 Seiten geb. mit SU
ISBN: 978-3-7766-1911-9
24,90 EUR D / 25,60 EUR A / 43,70 CHF (UVP)
Herbig

Berge, in denen „kristallene Klarheit herrscht”, wo es „keine Grauzonen, keine Mittelwege und keine Ausreden” gibt, sind die Leinwand, auf die Thomas Bubendorfer die Bilder seines Lebens malt. Inmitten einer modernen Wohlstands- und Überflussgesellschaft schafft er sich seit bald zwanzig Jahren mit seinen extremen, seilfreien Berg-Alleingängen „absichtlich und ohne äußere Notwendigkeit Inseln einer modernen und säkularen Form der Askese”, wie sein Freund und Vorbild Viktor Frankl sagt.

Bubendorfer, für den „die Sicherheit, aber gleichzeitig auch alles Risiko, einzig in uns selbst liegt”, hat nicht nur mit seinem besonders spektakulären, auf den ersten Blick wahnwitzigen und daher auch umstrittenen Alleingangs-Stil in den Bergen einen neuen Weg beschritten und ist damit weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus bekannt geworden. Er hat auch immer versucht, im Ausdruck und in der Beschreibung seiner Erlebnisse und Erfahrungen seinen eigenen Weg zu finden.

Autobiografische Eindrücke und Erfahrungen eines Menschen, dessen Leben „die Steine” sind, und eine klassische Metamorphose bilden den Ausgangsbuch für das vorliegende Buch: ein anfangs scheinbar unverletzlicher, Berge besteigender "Knabe mit goldenem Haar" meint ohne über den Umweg eines sinnbildlichen Abstiegs von Gipfel zu Gipfel der Sonne entgegenfliegen zu können. Irgendwann findet er sich aber schwerverletzt am Grunde einer eisigen Schlucht wider und erfährt seine Fehlbarkeit und Sterblichkeit. Es dauert Jahre der Katharsis, bis er damit umzugehen lernt und, trotz bleibender Verletzungen, wieder - und sogar noch „höher” aufsteigen kann.

 

Pressestimmen

„Sprache und Gliederung erinnern an eine Odyssee, eine Prüfung, wie sie Götter einem antiken Helden auferlegen. Das Buch bietet Lebensklugheit, Poesie ... Bubendorfer ist ein begeisterter Erzähler."

Süddeutsche Zeitung

 

„Das Bergsteigen hat in Bubendorfer... auch den Dichter und Philosophen geweckt".

Die Welt

 

„... die Kameraden der Zunft haben vor Zorn geschäumt. Es passt Ihnen nicht, dass er Philosophie mit Sport verbindet... sie spüren, dass Bubendorfer ihnen bei seinem (auch gegen sich selbst) rücksichtslosen Alleingang ein ganzes Stück enteilt ist."

ZEIT Magazin

 

„...brillant geschriebenes Abenteuer ebenso wie bestrickende Allegorie, Philosophie und Symbolik - sein bisher bestes Buch."

Neue Kronen Zeitung