"Süden und Norden" ist Charles Sealsfields wichtigster Roman - das Spätwerk eines vielgereisten und schon zu Lebzeiten hoch gerühmten Autors.
Eine Reisegruppe aus Nordamerikanern und einem Deutschen erkundet 1824/25 das von Unruhen geprägte Mexiko. Diese Reise wird für alle zu einer Herausforderung und Bewährungsprobe. Der Roman schildert vielstimmig die Zustände und Widersprüche der alten und neuen Welt und zeigt heute, im Rückblick, dass er nichts von seiner Aktualität verloren hat.
"Denn Sealsfield litt nicht nur unter seiner Heimat, dem reaktionären k.u.k. Österreich Metternichs, er wurde dort auch als Staatsfeind gesucht. Amerika war für Sealsfield die Gegenutopie, in dem es (zum Entzücken seiner Leser) so wild zuging, dass er nebenbei gleich einen neuen Erzählstil erfinden musste: den deutschen Realismus."
Süddeutsche Zeitung
