Weit von wo
Mein Leben zwischen drei Welten
Robert Schopflocher, als Vierzehnjähriger auf der Flucht vor den Nationalsozialisten, erzählt in einer faszinierenden Rückschau sein Leben zwischen Verfolgung, Emigration und Suche nach neuen Perspektiven. Sein Weg führt ihn dabei von Deutschland nach Argentinien, wo er schließlich als erfolgreicher Schriftsteller eine zweite Heimat findet.
„Seine Sprache erinnert an die Prosa eines Stefan Zweig oder Lion Feuchtwanger. (…) Ein Schriftsteller, der sich dem Erbe der Aufklärung verpflichtet fühlt.”
Dr. Gunnar Och in seiner Laudatio zum Jakob-Wassermann-Preis 2008
Klappentext
Der Schriftsteller Robert Schopflocher kennt drei Welten: Er wuchs in der deutschen Kultur auf, wurde in der Tradition des liberalen Judentums erzogen und fand sich nach der Emigration in der ihm wesensfremden Welt Argentiniens zurecht.In seiner ungewöhnlichen Autobiografie erzählt Schopfloc... mehr
Pressestimmen
„Lebendigkeit, gepaart mit geistiger Eigenständigkeit und beeindruckendem historischen Wissen, macht die besondere Qualität dieses Buches aus.”Süddeutsche Zeitung
„Dem glanzvollen Erzählwerk wird der Leser mit Bewunderung folgen.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Zwei Erfahrungen gibt der Autor auf besonders fesselnde Weise wieder - seine Begegnungen mit Demagogen und ideologisch verwirrten Gewalttätern sowie die Erkenntnis, als Erzähler nicht nur eine Sprache zu besitzen.”
Neue Zürcher Zeitung
„Ein abenteuerlicher Lebensbericht und gleichzeitig ein Geschichtsbuch.”
3sat Kulturzeit
„Auf hohem literarischen Niveau. (...) Immer wieder sind es markante Bilder, die den zeitgeschichtlichen Horizont erhellen, seien es die geisterhaft wirkenden Schiffe von Auswanderern, die keine Hafenstadt aufnehmen will, seien es die verheerenden Heuschrecken- und Papageienschwärme in den Dornwäldern Patagoniens.”
Frankfurter Rundschau
„Scharfsichtige, feinsinnige und wohltuend uneitle Erinnerungen.”
Der Spiegel
„Schopflochers Autobiografie ist spannend in seinem nie nachlassenden Willen zur selbstbewussten Eigenständigkeit.”
Jüdische Allgemeine Wochenzeitung
„Was Robert Schopflocher über die Zeitläufte und seine in 88 Lebensjahren reich erfahrenen Zwischenwelten zu erzählen hat, das zeugt von einem Weltverständnis, das über Ländergrenzen erhaben ist.”
Süddeutsche Zeitung
