HomeÜber die VerlageKontaktImpressum
Schnellsuche:
Besuchen Sie auch

Eine Messe für die Medici

Eine Messe für die Medici

Roman

2005, 3. Auflage, 464 Seiten geb. mit SU
ISBN: 3-485-00835-4
ISBN: 978-3-485-00835-8
7,95 EUR D / 8,25 EUR A / 14,70 CHF (UVP)
nymphenburger
Florenz zur Zeit der Medici: Die Republik gilt als die reichste, die Stadt als die schönste der christlichen Welt, und Lorenzo il Magnifico hat Florenz zum Zentrum der Renaissance und des Humanismus in Italien gemacht. Brunelleschis Domkuppel erhebt sich kühn über den reichen Stadtpalästen, den prachtvollen Gärten und den ehrgeizigen Kunstwerkstätten, die Genies wie Michelangelo, Botticelli und Leonardo da Vinci hervorbringen werden.

Doch zu Ostern des Jahres 1478 ist die Lage in Italien gespannt: Papst Sixtus IV. versucht, seine Macht über die italienischen Republiken auszudehnen. Da steht ihm jedoch vor allem ein Mann entgegen: Lorenzo de Medici. Als bei der Ostermesse im Dom zu Florenz sein Bruder Giuliano ermordet wird, nehmen verhängnisvolle Ereignisse ihren Lauf. Der Kaufmann Peter Bernward glaubt seinen Ohren nicht zu trauen, als die Nachricht verbreitet wird, seine Gefährtin Jana Dlugosz sei als Mitverschwörerin verhaftet worden. Alle Beweise sprechen gegen sie. Und auch Peter beginnt an ihr zu zweifeln. Haben Ehrgeiz und Machthunger sie in eine verhängnisvolle Falle getrieben, die sie jedes überlegte Handeln hat vergessen lassen? Bald jedoch muss Peter Bernward erfahren, dass alle Menschen, die etwas mit Jana zu tun hatten oder in den Fall verwickelt werden, auf mysteriöse Weise ums Leben kommen. Immer tiefer gewinnt er Einblick, wie nah kunstvolle Prachtentfaltung und menschliche Niedertracht im Florenz der großen Handelshäuser und der mächtigen Kunstmäzene beieinanderliegen. Hinter den prächtigen Fassaden der Paläste und Kirchen lauern Eitelkeit und Gier ebenso wie hinter den armseligen Mauern der Pächterhütten.

Peter Bernwards Ringen um seine Liebe zu Jana wird für beide zu einem Kampf ums Überleben. Eine atemlose Enthüllungsgeschichte im Wettlauf mit der Zeit beginnt.