Xaveria Immaculata Prinzessin Obmysl, eine so dürre Person, daß sie bereits durchscheinend wirkte – sie trug ein elefantengraues Kleid, an beiden Armen ein schlangenhaftes Geschmeide, das sich von den Gelenken bis zu den faltigen Schultern hinaufwand –, näherte sich dem Herrn von Thod von hinten und kratzte ihn mit einer besonders wertvollen altchinesischen Läusegabel aus Elfenbein zwischen den Genickfalten.
»Ein so beschwingtes Erzähltalent besitzt in der deutschsprachigen Literatur unserer Tage tatsächlich einen bestechenden Seltenheitswert«.
Neue Zürcher Zeitung
Ball bei Thod
1. Auflage 2011, 352 Seiten
ISBN: 978-3-7844-3261-8
19,99 EUR* D / 20,60 EUR* A / 29,90 CHF* (UVP)
LangenMüller
Klappentext
Schwalben in Armagnac, Consommé Pelikan und flambierte Pferdeohren – das Gastmahl im Hause des Herrn von Thod illustriert die Vorliebe Herbert Rosendorfers für Skurrilitäten, Sonderlinge und exotische Schauplätze, die sein gesamtes erzählerisches Werk durchzieht. Seine unglaubliche Phantasie und Fa... mehr
Pressestimmen
„Ein hervorragender Humorist“Marcel Reich-Ranicki
