Wie funktioniert das Leben im ständigen Ausnahmezustand? Fesselnder Bericht des Auslandskorrespondenten über das konfliktreiche Miteinander der Israelis.
Sie kamen mit großen Hoffnungen. Nach der Staatsgründung 1948 strebten Hunderttausende Juden nach Israel – und wurden Israelis. Auslandsreporter Michael Borgstede berichtet über das spannungsvolle Miteinander der vielen unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und ethnischen Gruppen, die alle Israelis sind und die doch in vollkommen unterschiedlichen Welten leben. Und er benennt und erklärt Konfliktfelder, Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die sich aus dieser Vielfalt ergeben, ohne zu verurteilen. Denn nur, wer die inneren Gegebenheiten und Spannungen kennt, kann auch das Verhalten Israels nach außen hin verstehen.
Leben in Israel
Alltag im Ausnahmezustand
1. Auflage 2008, 256 Seiten, mit 25 s/w-Fotos und Karte
ISBN: 978-3-7766-2553-0
19,90 EUR D / 20,50 EUR A / 35,90 CHF (UVP)
Herbig
Klappentext
Wer sind die Bewohner dieses Landes, das uns fast täglich in den Schlagzeilen begegnet? Nach Israel strebten vor allem seit der Staatsgründung 1948 Millionen Juden aus allen Teilen der Erde. Aus all diesen Menschen mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sollte ein Volk, eine Nation, m... mehr
Pressestimmen
„Ein umfangreich recherchiertes Panorama israelischer Wirklichkeit, das nicht vor Tabuthemen zurückschreckt (...) Borgstede öffnet Hintergründe zum Verständnis aktueller Konflikte und macht deren Vielschichtigkeit transparent.”Jüdische Allgemeine
„Michael Borgstede hat ein fesselndes Porträt des jüdischen Staates geschrieben und viel Unbekanntes entdeckt.”
Rheinischer Merkur
„Borgstede legt eine beeindruckende Landeskunde vor, die auch den Israel-Kenner mit dem einen oder anderen Detail überraschen wird.”
Wiener Zeitung
