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Solschenizyn, Alexander

Alexander Solschenizyn wurde 1918 in Kislowodsk geboren. Er studierte Mathematik und Physik an der Universität in Rostow am Don. Ab 1941 an der Front, wurde er im Februar 1943 wegen kritischer Bemerkungen über Stalin in Ostpreußen verhaftet und ohne Gerichtsverhandlung zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1945–1953 war er in sowjetischen Zwangslagern inhaftiert, wo er an Krebs erkrankte. Es folgten drei Jahre in Verbannung, 1957 wurde er rehabilitiert. 1962 erschien die Erzählung »Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch«, die Solschenizyn weltberühmt machte. 1970 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Als Autor des »Archipel Gulag« über das sowjetische Lagersystem wurde er 1974 ausgewiesen und lebte danach im Exil. 1994 kehrte er nach Russland zurück, um »als Brücke das Gedächtnis aus der russischen Vergangenheit in die russische Zukunft zu überführen«. Alexander Solschenizyn verstarb am 3. August 2008 in Moskau.

»... Alexander Solschenizyn hat es mit großer Meisterschaft verstanden, seine individuelle Erfahrung in einem anspruchsvollen künstlerischen Werk aufzuheben.«
Neue Zürcher Zeitung

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